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Aktuell in Pilotvorbereitung

Wenn ein Kind Hilfe braucht, zählt eine klare Verbindung.

Rufschutz verbindet Finder über einen QR-Code und eine individuelle ID mit der zuständigen Einrichtung oder Bezugsperson – ohne private Kontaktdaten offen auf dem Armband zu zeigen.

Kein GPS-Tracker. Keine Klarnamen auf dem Armband. Klare Kontaktwege für den Fall, dass Hilfe gebraucht wird.

Rufschutz-Schutzarmband in Rot. Auf dem Etikett stehen der Rufschutz-Schriftzug, die Beispieleinrichtung „Kita Sonnenschein“, ein QR-Code, eine Notfallnummer und eine Rufschutz-ID.
Schutzarmband für Kitas und Schulen. Abbildung mit Beispiel-ID, kein echter Datensatz.

01Der Alltag

Ein Ausflug, ein voller Bahnhof oder eine große Veranstaltung.

Schon wenige unübersichtliche Augenblicke können reichen, damit ein Kind die Gruppe aus den Augen verliert. Menschen, die helfen möchten, wissen dann oft nicht, wen sie ansprechen oder anrufen sollen.

Rufschutz macht den nächsten Schritt verständlich.

Das Armband soll nicht überwachen. Es soll im richtigen Moment den richtigen Kontakt erreichbar machen.

  1. Situation

    Ein Kind verliert kurz den Anschluss an die Gruppe.

  2. Begegnung

    Eine helfende Person findet das Kind und möchte etwas tun.

  3. Verbindung

    Das Armband zeigt einen verständlichen nächsten Schritt.

02Ablauf

So funktioniert Rufschutz.

Drei Schritte, die auch ohne Vorwissen nachvollziehbar sind.

  1. 01

    Armband erkennen

    Das gut sichtbare Armband trägt einen QR-Code und eine individuelle Rufschutz-ID. Ein Name oder eine private Telefonnummer muss nicht offen aufgedruckt werden.

  2. 02

    QR-Code scannen

    Eine helfende Person scannt den Code mit dem Smartphone. Alternativ kann die sichtbare ID für einen vorgesehenen Kontaktweg verwendet werden.

  3. 03

    Zuständige Stelle erreichen

    Die Kontaktansicht führt verständlich zur zuständigen Einrichtung oder zu hinterlegten Bezugspersonen. Private Rufnummern sollen dabei geschützt bleiben.

Die Darstellung beschreibt das geplante Funktionsprinzip. Einzelne Funktionen werden im Rahmen der technischen, rechtlichen und praktischen Erprobung konkretisiert.

Beispiel-Schutzarmband in Rot mit dem Aufdruck Kita Sonnenschein, einem scanbaren QR-Code, einer Notfallnummer und einer Rufschutz-ID. Der QR-Code führt zur Demo-Kontaktansicht.

Beispiel · zum Ausprobieren

Dieses Armband können Sie wirklich scannen.

Der abgebildete QR-Code ist kein Platzhalter, sondern funktioniert. Richten Sie die Kamera Ihres Smartphones darauf – Sie landen auf der Kontaktansicht, die eine helfende Person nach einem echten Scan sehen würde.

Sie lesen gerade auf dem Handy? Dann tippen Sie einfach auf das Armband oder öffnen Sierufschutz.info/1.

Vorführung mit Demodaten. Einrichtung, Rufnummer und Rufschutz-ID auf der Abbildung sind frei erfunden; es werden keine echten Personendaten angezeigt. Bei akuter Gefahr gilt immer der Notruf 112.

Was eine helfende Person nach dem Scan sieht.

Die Kontaktansicht bleibt bewusst schlicht: eine kurze Einordnung, die zuständige Stelle und ein klarer nächster Schritt. Alles andere würde in dieser Situation nur ablenken.

Private Rufnummern werden nicht offen angezeigt. Medizinische Angaben erscheinen in dieser Ansicht grundsätzlich nicht.

Beispielansicht

Rufschutz – Sicherheit verbindet.

Dieses Armband gehört zu einer betreuten Gruppe.

Zuständige Einrichtung
Beispiel-Kita Sonnengarten
Rufschutz-ID
RS-104582
Sprache:DeutschEnglischTürkischArabisch

Bei akuter Gefahr bitte 112 wählen.

Gestaltungsbeispiel der Kontaktansicht. Die Einrichtung ist frei erfunden, die Schaltflächen sind nicht aktiv.

03Das Armband

Was auf dem Armband sichtbar ist.

Das Armband zeigt genau so viel, wie eine helfende Person für den nächsten Schritt braucht. Alles Weitere bleibt bewusst außen vor.

Nahaufnahme des Rufschutz-Armbands mit Etikett, Beispiel-ID und QR-Code.
  • Rufschutz-Logo
  • Einrichtung oder Gruppe
  • Individuelle ID
  • QR-Code

Sichtbar

  • Rufschutz-Kennung
  • QR-Code
  • Individuelle ID
  • Gegebenenfalls Einrichtung oder Gruppe

Geschützt

  • Name des Kindes
  • Private Telefonnummern
  • Anschrift
  • Sensible medizinische Informationen
  • Interne Kontaktreihenfolge

Rufschutz folgt dem Prinzip: öffentlich nur so viel wie nötig, geschützt so viel wie erforderlich.

04Kitas und Schulen

Für Situationen, in denen Gruppen unterwegs sind.

Rufschutz wird zunächst für den Alltag von Kitas und Schulen entwickelt. Im Mittelpunkt stehen einfache Abläufe, verständliche Bedienung und eine Kontaktstruktur, die sich an der jeweiligen Einrichtung orientiert.

  • Kita-Ausflüge und Klassenfahrten

    Unterwegs mit einer Gruppe, oft an Orten, die niemand aus der Gruppe gut kennt.

  • Fahrten mit Bus und Bahn

    Umsteigen, volle Bahnsteige, kurze Wege zwischen Ein- und Ausstieg.

  • Schul- und Sommerfeste

    Viele Menschen auf engem Raum, Kinder wechseln zwischen Stationen.

  • Museums- und Zoobesuche

    Weitläufige Gelände mit vielen Abzweigungen und Besuchergruppen.

  • Ferienbetreuung

    Wechselnde Betreuungsteams und Gruppen über mehrere Wochen.

  • Inklusive Gruppenangebote

    Unterschiedlicher Unterstützungsbedarf innerhalb einer Gruppe.

Aus Sicht der Einrichtung

Wer ein Kind findet, soll nicht überlegen müssen, wen man ansprechen darf.

Die Kontaktreihenfolge legt die Einrichtung fest – zum Beispiel zuerst die begleitende Fachkraft, dann eine zweite Begleitung, dann das Büro. Nach außen bleibt davon nur ein einziger klarer Schritt sichtbar.

Was Rufschutz dafür vorsieht

  • Ein klarer Handlungsweg für Finder statt Rätselraten
  • Keine offen sichtbaren privaten Mobilnummern
  • Eindeutige Rufschutz-ID je Armband
  • Armband ohne sichtbaren Klarnamen des Kindes
  • Anpassbare Kontaktprioritätengeplant
  • Einfache Zuordnung zu Gruppen oder Einrichtungengeplant
  • Mehrsprachige Kontaktansichtgeplant
  • Zeitlich begrenzte oder deaktivierbare Nutzunggeplant

Als geplant markierte Punkte sind Bestandteil des Konzepts, aber noch nicht produktiv verfügbar.

05Pflege und Senioren

Wenn der gewohnte Weg plötzlich fremd wird.

In Pflege- und Senioreneinrichtungen stellt sich dieselbe Frage wie bei einer Kindergruppe, nur unter anderen Vorzeichen: Jemand ist allein unterwegs und findet nicht zurück. Wer hilft, sieht einer Person nicht an, wo sie hingehört – und fragt im Zweifel niemanden, um sie nicht bloßzustellen.

Das Armband beantwortet genau diese eine Frage: Wen rufe ich an? Name, Wohnbereich und alle gesundheitlichen Angaben bleiben verborgen – auch dann, wenn die Person sie selbst gerade nicht nennen kann.

  • Spaziergang ohne Begleitung

    Die gewohnte Runde ums Haus endet an einer Stelle, die plötzlich unbekannt wirkt.

  • Arzttermin und Fahrdienst

    Wartebereiche, Aufzüge, wechselndes Personal – viele Übergaben auf kurzer Strecke.

  • Ausflüge und Feste

    Ortswechsel mit mehreren Bewohnerinnen und Bewohnern und wenig Begleitung.

Beispiel-Schutzarmband in Rot mit dem Aufdruck Seniorenresidenz Rosenhof, einem scanbaren QR-Code, einer Notfallnummer und einer Rufschutz-ID. Der QR-Code führt zur Demo-Kontaktansicht einer Pflegeeinrichtung.

Beispiel · Pflegeeinrichtung

So sieht es für die Pflege aus.

Auch dieser QR-Code funktioniert. Scannen Sie ihn oder tippen Sie auf das Armband – Sie sehen die Kontaktansicht, die eine helfende Person nach einem Scan erreicht, hier mit der Beispieleinrichtung Seniorenresidenz Rosenhof.

Direkt aufrufen:rufschutz.info/2

Vorführung mit Demodaten. Einrichtung, Rufnummer und Rufschutz-ID auf der Abbildung sind frei erfunden; es werden keine echten Personendaten angezeigt. Bei akuter Gefahr gilt immer der Notruf 112.

06Zugriffsebenen

Ein Armband, unterschiedliche Schutzebenen.

Nicht alle Informationen gehören in dieselbe Ansicht. Rufschutz trennt sie deshalb von Anfang an.

Öffentlich

Für Finder

Was jede helfende Person nach dem Scan sieht.

  • Einfache Scan-Seite
  • Minimale Informationen
  • Klare Kontaktmöglichkeit
  • Keine medizinischen Details
  • Keine offen sichtbaren privaten Telefonnummern

Geplante Erweiterung

Für verifizierte Einsatzkräfte

Eine getrennte Ebene, die nur bei entsprechender Umsetzung greift.

  • Getrennte Zugriffsebene
  • Nur bei entsprechender technischer und rechtlicher Umsetzung
  • Mögliche einsatzrelevante Informationen
  • Besondere Zugriffskontrolle
  • Keine Vermischung mit der öffentlichen Ansicht

Welche zusätzlichen Informationen für Einsatzkräfte bereitgestellt werden dürfen, hängt vom Anwendungsfall, der Einwilligung und der rechtlichen Ausgestaltung ab.

07Datenschutz

Datenschutz beginnt nicht erst beim Formular.

Rufschutz soll Hilfe ermöglichen, ohne unnötig persönliche Informationen offenzulegen. Deshalb wird das System nach dem Prinzip der Datenminimierung und mit getrennten Zugriffsebenen konzipiert.

Ein Armband, getrennte Ebenen

Armband mit QR-Code und individueller Rufschutz-ID

  • Öffentliche Kontaktansicht

    Kurze Einordnung, zuständige Stelle, ein klarer nächster Schritt.

    Für jede helfende Person

  • Verwaltung durch die Einrichtung

    Zuordnung von IDs, Gruppen und Kontaktreihenfolgen.

    Nur für die Einrichtung

  • Ebene für verifizierte Einsatzkräfte

    Einsatzrelevante Angaben, abhängig von Freigabe und Rechtslage.

    Geplant, gesondert geschützt

So wenig öffentlich wie möglich

Auf dem Armband sollen keine unnötigen persönlichen Angaben erscheinen. Sichtbar ist, was für den nächsten Schritt gebraucht wird.

Kontakt statt Offenlegung

Finder sollen eine zuständige Stelle erreichen können, ohne private Rufnummern offen angezeigt zu bekommen.

Getrennte Zugriffsrechte

Öffentliche, institutionelle und gegebenenfalls medizinische Informationen dürfen nicht in derselben Ansicht zusammenlaufen.

Aktualisierbare Kontaktwege

Einrichtungen sollen hinterlegte Zuständigkeiten anpassen können, ohne jedes Armband neu bedrucken zu müssen. Diese Funktion ist geplant.

Keine Standortüberwachung

Rufschutz ist kein GPS-Tracker und erstellt nicht automatisch Bewegungsprofile.

Rechtliche Prüfung

Datenverarbeitung, Auftragsverarbeitung, Einwilligung, Speicherdauer und technische Absicherung werden vor einem produktiven Einsatz verbindlich geregelt.

Die Website beschreibt den aktuellen Konzeptstand und ersetzt keine abschließende Datenschutz- oder Rechtsprüfung.

08Pilotprojekt

Rufschutz im Alltag erproben.

Für die nächste Entwicklungsphase suchen wir Kitas, Schulen und Fachpersonen, die ihre Praxiserfahrung einbringen möchten. Gemeinsam sollen Abläufe, Verständlichkeit, Tragekomfort und Kontaktwege realistisch geprüft werden.

Was eine Beteiligung bringen kann

  • Frühe Einblicke in das Konzept
  • Anforderungen aus dem Alltag einbringen
  • Strukturierte Rückmeldung zu Armband und Scan-Ablauf
  • Mitwirkung an verständlichen Sicherheitsprozessen
  • Direkter Austausch mit dem Rufschutz-Projekt

Umfang, Dauer und Bedingungen einer Beteiligung sind noch nicht festgelegt und werden im Gespräch geklärt. Lieber unverbindlich schreiben: info@rufschutz.info

Interesse am Pilotprojekt melden

Alle Felder ohne Kennzeichnung sind freiwillig.

Bitte übermitteln Sie über dieses Formular keine personenbezogenen oder medizinischen Daten von Kindern oder betreuten Personen.

Für diese Website ist noch kein Formularversand eingerichtet. Beim Absenden öffnet sich Ihr E-Mail-Programm mit einer vorbereiteten Nachricht an info@rufschutz.info. Es werden keine Daten auf dieser Website gespeichert oder an Dritte übertragen.

Langfristig

Ein Prinzip für weitere Lebensbereiche.

Rufschutz startet mit dem Alltag von Kitas und Schulen. Langfristig kann das Grundprinzip auch Menschen unterstützen, die sich zeitweise nicht selbstständig orientieren oder verständlich mitteilen können, wen man kontaktieren soll.

  • Demenz und Pflege
  • Menschen mit Behinderungen
  • Betreutes Wohnen
  • Inklusive Freizeitangebote
  • Menschen mit eingeschränkter Kommunikation

09Fragen

Häufige Fragen.

Wenn eine Frage offen bleibt, schreiben Sie uns gern direkt.

Ist Rufschutz ein GPS-Tracker?

Nein. Das Grundkonzept von Rufschutz basiert auf einem QR-Code und einer individuellen ID. Eine permanente Standortüberwachung ist nicht Bestandteil des vorgesehenen Grundprinzips.

Steht der Name des Kindes auf dem Armband?

Im vorgesehenen Konzept soll kein vollständiger Name des Kindes notwendig sein. Sichtbar sind vor allem die Rufschutz-Kennung, ein QR-Code und eine individuelle ID.

Können Finder private Telefonnummern sehen?

Private Rufnummern sollen nicht offen angezeigt werden. Vorgesehen ist ein geschützter Kontaktweg zur zuständigen Einrichtung oder zu hinterlegten Bezugspersonen.

Was passiert, wenn jemand den QR-Code scannt?

Die Person gelangt zu einer einfachen Kontaktansicht. Dort erhält sie nur die Informationen und Handlungsmöglichkeiten, die für die konkrete Hilfe erforderlich sind.

Ersetzt Rufschutz die Aufsichtspflicht?

Nein. Rufschutz ist als ergänzende Sicherheits- und Kontaktmöglichkeit gedacht. Aufsichtspflichten und bestehende Notfallabläufe bleiben unverändert.

Ist Rufschutz bereits erhältlich?

Rufschutz befindet sich in der Konzept- und Pilotvorbereitung. Einrichtungen und Fachpersonen können bereits Interesse an einer möglichen Erprobung anmelden.

Welche Informationen können Einsatzkräfte sehen?

Eine zusätzliche Zugriffsebene für verifizierte Einsatzkräfte ist als mögliche Erweiterung vorgesehen. Welche Informationen dort bereitgestellt werden dürfen, muss technisch, organisatorisch und rechtlich festgelegt werden.

Ist Rufschutz bereits abschließend datenschutzrechtlich geprüft?

Das System wird nach Prinzipien wie Datenminimierung und getrennten Zugriffsrechten konzipiert. Vor einem produktiven Einsatz ist eine vollständige technische und rechtliche Prüfung erforderlich.

Wie robust ist das Armband?

Material, Verschluss, Tragekomfort und Widerstandsfähigkeit werden im Rahmen der Produkt- und Pilotphase konkret geprüft. Belastbare Angaben dazu gibt es erst danach.

Sicherheit beginnt mit einem verständlichen nächsten Schritt.

Sie arbeiten in einer Kita, Schule oder Fachstelle und möchten Rufschutz aus praktischer Perspektive mitgestalten? Wir freuen uns über einen unverbindlichen Austausch.